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Zeitungssterben: Nur eine Technikfolge?

Manchmal verstecken sich hinter spröden Begriffen sehr spannende Dinge. Das Wort „Technikfolgenabschätzung“ zum Beispiel. Im Bundestag gibt es dazu den Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Der diskutiert gerade die „gesetzlichen Regelungen für den Zugang zur Informationsgesellschaft“. Und dabei – nebenbei – die Handlungsfelder für die Medienpolitik und die Zukunft des Journalismus.

Krokodilstränen - Zum Ende der "FTD"

Über das Ende der Financial Times Deutschland ist ziemlich viel Blabla geschrieben worden. Das Blatt war keineswegs so innovativ und frisch, wie seine Macher am Ende vorgaben. Wer hat es eigentlich gelesen, wenn es nicht gerade kostenlos am Flughafen lag? Ein namhafter Leitartikler, der es mit der SZ oder der FAZ hätte aufnehmen können, ist aus der Redaktion nicht hervorgegangen.

Dass die Kollegen in Hamburg nun ihre Arbeitsplätze verlieren, ist bitter, keine Frage. Allerdings geht es Journalisten da nicht anders als - zum Beispiel - den Bergleuten in Bochum oder den Monteuren eines überflüssigen Opelwerks. Der Journalismus geht darüber nicht vor die Hunde. Wir müssen aber unsere Hausaufgaben machen. Sieben Thesen dazu:

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