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Krieg der Medien

Siebzehn Euro achtundneunzig im Monat. Das ist der Rundfunkbeitrag, den wir für ARD, ZDF und Deutschlandradio zahlen. Vielleicht demnächst auch für einen neuen Jugend-TV-Kanal, der gegen RTL und ProSieben in Stellung gebracht werden soll.

Siebzehn Euro achtundneunzig pro Haushalt. Ist das zu viel? Während viele Print-Redaktionen ums Überleben kämpfen?

Journalismus als Sahnehäubchen?

„Nichts mehr ist fest, alles im Fluss“ schreibt Gabriele Fischer im Editorial der neuen Ausgabe von brand eins. Wieder einmal – so viel Lobhudelei muss jetzt einmal sein – ein feines Heft, diesmal über das Thema Digitale Wirtschaft. Der Urheberrechtsstreit und die Frage, wie wir Journalisten in den modernen Zeiten überleben werden, bewegt die gesamte Branche. „Wenn Journalismus bleibt, wie er ist, bleibt er nicht“, bemerkte Miriam Meckel jüngst. Mögen Printpäpste auch das Überleben der guten (wenn schon nicht der alten) Zeitung beschwören - wo stehen die Dinosaurier der Print-Branche tatsächlich?

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