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Todenhöfers angetäuschter Journalismus

Er hat es wieder getan: Jürgen Todenhöfer ist einmal mehr dort hin gegangen, wo es weh tut. Diesmal nach Mossul, ins Herz des so genannten „Islamischen Staats“. Mitgebracht hat er ein Interview mit dem deutschen „Gotteskrieger“ Christian Emde. Das ist erst einmal ein journalistischer Erfolg. Beim Ansehen hat man dennoch ein ungutes Gefühl. Warum ist das so?

Die "Challenge" für's Privatfernsehen

Für die privaten TV-Sender dürfte dies die Herausforderung 2015 werden: Wie halten sie es mit Google, Facebook, Youtube, Twitter und Co.? Die alte Strategie, vor allem auf eigene Ausspielwege zu setzen, ist von gestern.

Ins Nest gelegt - Coaching vor TV-Kameras

Immer mehr Coaching im Fernsehen: Wir sehen auf allen Kanälen Menschen, die sich verändern wollen. Und das in aller Öffentlichkeit. Jüngstes Beispiel bei RTL: DIE ZUSCHAUER wechseln die Perspektive und gehen ebenfalls vor die Kamera. Nach den Profis für menschliche Anliegen wie Sabine Asgodom oder Katia Saalfrank ist es nun eine Gruppe von 50 Zuschauern, die den Ratsuchenden auf dem Lösungsweg begleitet. Kann das gut gehen? 

"We love Lloret"? KInders, bleibt zu Hause!

"Spanien? Irgendwo hier, oder?" Privatfernseh-Zuschauer kommen ganz schön herum in diesen Tagen. Am Mittwoch konnten sie mit Hilfe von RTL auf Ibiza "Teenies auf Partyurlaub" beobachten, am Donnerstag hieß es auf Pro Sieben "We love Lloret". Wer das gesehen hat, kann nur sagen: Kinders, bleibt zu Hause. War ohnehin wenig Sonne am ersten Tag.

Nach Piels Wiederwahl: Was der WDR jetzt braucht

Die WDR-Intendantin Monika Piel hatte in den vergangenen Wochen wahrlich keine gute Presse: der Gottschalk-Misserfolg im ERSTEN, das Reform-Debakel bei der Hörfunkwelle WDR3. Dass die Senderchefin ihr Amt jetzt bis zum Jahr 2019 behalten darf und bei der Wiederwahl im Rundfunkrat ohne Gegenkandidat blieb, hat manche Beobachter überrascht. Das zeugt nicht von überaus profunder Kenntnis des Sendergeschäfts. Die Journalistin Piel hat nun Gelegenheit, ihre Kritiker zu überraschen. Was der WDR jetzt braucht?

PAUSE!

Zwei Schlagzeilen der zurückliegenden Woche. "Im Fernseh-Bergwerk" überschreibt DER SPIEGEL einen Bericht über die Arbeitsbedingungen von Journalisten bei RTL. "Schäubles Sprecher wirft hin" titelt einen Tag später etwa die Online-Ausgabe der ZEIT über den Rücktritt des gedemütigten Pressemannes Offer. Andere machen weiter. RTL meldet, das operative Ergebnis der Group sei erneut gesteigert worden. Der Finanzminister fährt nach Seoul und wacht über die Weltfinanzen. Für alle Verantwortlichen ein Tipp fürs Wochenende: Einmal innehalten.

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