Methoden

Authentizität ist trainierbar

Kennen Sie das? Sie sehen einen Film, aber Text, Audio und Bild passen nicht zusammen. Eine klassische Bild-Text-Schere für den Zuschauer. Im Film fällt uns dies direkt auf. Bei uns und unseren Mitmenschen hingegen sind Unstimmigkeiten oft nicht direkt greifbar. Etwas stimmt nicht, ist nicht stimmig, nicht überzeugend, zieht mich nicht an. Häufig handelt es sich um eine diffuse Empfindung, ein nicht näher beschreibbares Gefühl. Dahinter steckt: Der Protagonist ist nicht authentisch.

Wie das?

Supportive Leadership in Media

Mit Ressortchefs, Redaktionsleitern oder Chefredakteuren verhält es sich wie mit dem Fussball-Bundestrainer. Wenn es gut läuft, ist er der Held. Wenn es aber nur so lala läuft, ist unser Held umgeben von ganz vielen Möchtegern-Bundestrainern. Also auch von vielen Möchtegern-Ressortchefs, -Redaktionsleitern oder -Chefredakteuren, die es insgeheim besser können. Die alle Entscheidungen von oben anzweifeln, weil Ihnen die ganze Richtung nicht passt.

Hindernisse im Coaching

„Das hat uns gerade noch gefehlt.“ Die Bereitschaft von Mitarbeitern, sich auf einen Coaching- oder Veränderungsprozess einzulassen, ist nicht immer ausgeprägt. Dahinter steckt die Sorge, Einfluss oder am Ende sogar den Arbeitsplatz verlieren zu können. Dass die Veränderung aber ein inhaltlicher Prozess ist und Fortschritt verspricht, wird oft übersehen. Dabei kann Beratung den Mitarbeitern den Blick schärfen. Etwa für Wege zum eigenen Erfolg. Oder sie kann helfen, Blockaden aufzulösen.

DEUTSCHLANDFUNK OFFLINE

Im Kölner Süden sitzen einige aufrechte Radiomacher, die senden ein schönes Programm. DEUTSCHLANDFUNK nennt sich die Veranstaltung, die manches Mal altmodisch daherkommt, oft aber richtige Hörfunk-Schmuckstücke bietet. Zum Beispiel am vergangenen Sonntag: Zur besten TATORT-Sendezeit ein Feature von Beate Berger über das Geben und Nehmen zwischen Modejournalisten und der Schönheitsindustrie. "Vom Laufsteg zum Laptop." http://www.dradio.de/dlf/sendungen/freistil/1183438/

WERTSCHÄTZUNG IN DER REDAKTION

In der Hektik der Redaktions- und Produktionsarbeit geht sie schon einmal unter: die Wertschätzung. Wie merkt der Kollege, die Kollegin, dass man sie schätzt? Auch die Führungskraft ist ja nur ein Mensch.

Also handelt es sich um gegenseitige Wertschätzung. Dabei geht es nicht nur um das LOB. Das Zauberwort heißt WAHRNEHMUNG. Fühlt sich der Mitarbeiter oder Kollege wahr genommen, fühlt er sich geschätzt. Es geht also um ein Gefühl. Und hier sind die sogenannten kleinen Dinge des Miteinanders ausschlaggebend: aktives Zuhören, Zugewandtheit, Respekt, Empathie.

Erfolgreiche Moderationen "modellieren"

Generationswechsel in der deutschen Fernsehlandschaft. Nicht nur bei stern TV und Co. kommen die "Jungen" ran. Gute Gelegenheit, einmal hinzuschauen, was eine erfolgreiche Moderation etwa von Magazinen ausmacht. Welchen Stellenwert haben Empathie, aktives Zuhören, persönliche Aura, Authentizität? Ist Sachkompetenz genauso wichtig?

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