Menschen

Journalismus als Sahnehäubchen?

„Nichts mehr ist fest, alles im Fluss“ schreibt Gabriele Fischer im Editorial der neuen Ausgabe von brand eins. Wieder einmal – so viel Lobhudelei muss jetzt einmal sein – ein feines Heft, diesmal über das Thema Digitale Wirtschaft. Der Urheberrechtsstreit und die Frage, wie wir Journalisten in den modernen Zeiten überleben werden, bewegt die gesamte Branche. „Wenn Journalismus bleibt, wie er ist, bleibt er nicht“, bemerkte Miriam Meckel jüngst. Mögen Printpäpste auch das Überleben der guten (wenn schon nicht der alten) Zeitung beschwören - wo stehen die Dinosaurier der Print-Branche tatsächlich?

TV-Unterhaltung: The Next Big Thing?

„What’s the next big thing?“  Wo ist das neue Super-Format, der nächste Trend, das Riesen-Geschäft im Unterhaltungs-Business? Dass ausgerechnet die Film- und Medienstiftung NRW sich dieser Frage widmet, ist auf den ersten Blick etwas verwunderlich. Aber die Stiftung stellt – zusammen mit der Landesregierung NRW – künftig 500.000 Euro jährlich für Programm-Ideen bereit. Und sie hat zum Medienforum NRW in Köln Gary Carter eingeladen, den Chief Operating Officer von FremantleMedia in London. Und den sollte man einmal erlebt haben.

Diagnose Burn-out: Wie Resilienz-Training hilft

Ausgebrannt, erschöpft, arbeitsunfähig:
Burn-out ist inzwischen ein alltägliches Phänomen in Unternehmen. Auch in vielen Redaktionen suchen Verantwortliche nach Lösungen, Burn-out zu verhindern.

Der Begriff Resilienz ist dabei von entscheidender Bedeutung. Resilienz kann helfen, dass Kreative in grauem Umfeld den Blick für die Farbe nicht verlieren.

Aus dem Hörsaal in die Redaktion

"Was willst Du nach dem Studium machen?" "Irgendetwas mit Medien." So lautete früher der Spruch unter Geisteswissenschaftlern, wenn sie nach ihren Plänen für die Zeit nach der Uni gefragt wurden. Inzwischen hat sich an den Hochschulen einiges geändert.

Freiraum im Job: Wir nehmen uns für Sie Zeit

„Das bleibt doch unter uns, oder?“ „Das musste jetzt 'mal raus.“ Oder aber: „Der Chef hat ja doch nie Zeit.“

Kennen Sie das? Einmal mit Kollegen oder Vorgesetzten ganz offen über den Job reden, das wäre gut. Der Druck wäre weg und nebenbei vielleicht auch die Unsicherheit, wie es nun im gerade anstehenden Projekt weitergehen kann.

Die Berater des Präsidenten

Bevor Bundespräsident Christian Wulff am vergangenen Mittwoch zu seinem Interview ins ARD-Hauptstadtstudio fuhr, hatte er Besuch im Schloss Bellevue. Peter Hintze, CDU-Politiker und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, suchte Wulff auf. Ein aufmerksamer Photograph der Nachrichtenagentur dapd hat die Szene eingefangen: Zwei Männer schütteln sich hinter einer Fensterscheibe des Schlosses die Hände.

Mitarbeiter motivieren

Also doch nicht: Anerkennung und Belohnung beflügeln uns nicht alleine. Vielmehr treiben uns die Fortschritte bei der Arbeit an, so Teresa Amabile, Professorin der Harvard Business School. Erleichtern Sie also Fortschritte bei der Arbeit. Planen sie Teilziele mit ein, so dass an jedem Punkt der Umsetzung die Möglichkeit besteht, der Herausforderung gewachsen zu sein. So kann sich ein Glücksgefühl entwickeln, das zu weiterem Handeln motiviert.

Authentizität ist trainierbar

Kennen Sie das? Sie sehen einen Film, aber Text, Audio und Bild passen nicht zusammen. Eine klassische Bild-Text-Schere für den Zuschauer. Im Film fällt uns dies direkt auf. Bei uns und unseren Mitmenschen hingegen sind Unstimmigkeiten oft nicht direkt greifbar. Etwas stimmt nicht, ist nicht stimmig, nicht überzeugend, zieht mich nicht an. Häufig handelt es sich um eine diffuse Empfindung, ein nicht näher beschreibbares Gefühl. Dahinter steckt: Der Protagonist ist nicht authentisch.

Wie das?

Wie man schlechte Nachrichten verdaut

"Ich kann es nicht mehr hören. Wo soll das nur alles enden?" Diese Klage über die Flut von schlechten Nachrichten stammt nicht von einem Fernsehzuschauer, sondern von einer langjährigen Newskollegin. Wenn schon Profis trübsinnig werden, wie sollen dann Leser, Zuschauer oder Hörer mit der Weltlage umgehen? Mit politischen Entscheidungen, die offenbar auch von Vorsicht gesteuert sind?

Einschalten!


Fernsehfund in diesen Wochen: Der Schauspieler RONALD ZEHRFELD jüngst am Mittwoch im ARD-Sozialdrama "Im Dschungel". Tolles Gesicht, toller Typ. Demnächst wieder einschalten in der GROSSEN Serie "Im Angesicht des Verbrechens" von Dominik Graf. Ab 22.10. in der ARD. Mehr dazu unter

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