Wie man schlechte Nachrichten verdaut

"Ich kann es nicht mehr hören. Wo soll das nur alles enden?" Diese Klage über die Flut von schlechten Nachrichten stammt nicht von einem Fernsehzuschauer, sondern von einer langjährigen Newskollegin. Wenn schon Profis trübsinnig werden, wie sollen dann Leser, Zuschauer oder Hörer mit der Weltlage umgehen? Mit politischen Entscheidungen, die offenbar auch von Vorsicht gesteuert sind? Von der Sorge vor der Wahlniederlage, vor dem drohenden Atom-GAU oder vor einem weiteren Kriegsschauplatz in Libyen?

Schon jetzt fühlen sich Millionen Menschen in Deutschland seelisch erschöpft und innerlich leer, während die Japaner ganz andere Strategien entwickeln müssen, mit der Angst vor der Zukunft umzugehen. Und nun? Die moderne Psychotherapie hat Methoden entwickelt, wie man sich vor Zukunftsängsten schützen kann: Sorgen sind (nur) Gedanken, sie sind nicht die Wirklichkeit! Das ist eine wichtige Erkenntnis in diesen turbulenten Tagen für Journalisten, für Leser und Zuschauer, aber auch für politisch Verantwortliche.

Treffend beschrieben wird diese sogenannte Akzeptanzmethode von Andreas Knuf und Heiko Ernst in der aktuellen Ausgabe von PSYCHOLOGIE HEUTE. Mehr Infos gibt es hier: http://psychologie-heute.de/editorials/heft1104.html