GUTEN TAG!

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Viel Spass beim Lesen. Marko Langer 

"We love Lloret"? KInders, bleibt zu Hause!

"Spanien? Irgendwo hier, oder?" Privatfernseh-Zuschauer kommen ganz schön herum in diesen Tagen. Am Mittwoch konnten sie mit Hilfe von RTL auf Ibiza "Teenies auf Partyurlaub" beobachten, am Donnerstag hieß es auf Pro Sieben "We love Lloret". Wer das gesehen hat, kann nur sagen: Kinders, bleibt zu Hause. War ohnehin wenig Sonne am ersten Tag.

Anders als die Tagesschau: die RTL2 News

Der Begriff objektive Berichterstattung gehört zum Kern des journalistischen Selbstbildes. Aber er ist eine Illusion. Denn hinter jeder medialen Bearbeitung von Realität stecken Auswahlprozesse und subjektive Kriterien. Das gilt auch für Nachrichten. Viele Kollegen wollen die Dualität zwischen privat und öffentlich-rechtlich nicht aufgeben: hier die gebührenfinanzierten Gralshüter aus der Abteilung "seriöse Information" – dort die werbefinanzierten "quotenorientierten Rattenfänger" der Privaten. Diese Polarisierung ist nicht nur falsch - sie verhindert auch wichtige Diskussionen über Rahmenbedingungen redaktioneller Arbeit und verschleiert die Notwendigkeit, die Privaten in ihren journalistischen Bemühungen medienpolitisch aktiv zu unterstützen.

Shitstorm über dem Kommentatoren-Platz

Wenn etwa 30 Millionen TV-Zuschauer ein Fußballspiel ansehen, hat der Kommentator einen schweren Stand. Zumal sich die Fans nicht mehr an dem Bundestrainer abarbeiten können. Jogi Löw ist – ähnlich wie Vorgänger Jürgen Klinsmann – über alle Zuschauer-Kritik erhaben. Also müssen die Männer am Mikrophon herhalten. Béla Réthy und vor allem Steffen Simon sind die Feindbilder. Zu Recht?

TV-Unterhaltung: The Next Big Thing?

„What’s the next big thing?“  Wo ist das neue Super-Format, der nächste Trend, das Riesen-Geschäft im Unterhaltungs-Business? Dass ausgerechnet die Film- und Medienstiftung NRW sich dieser Frage widmet, ist auf den ersten Blick etwas verwunderlich. Aber die Stiftung stellt – zusammen mit der Landesregierung NRW – künftig 500.000 Euro jährlich für Programm-Ideen bereit. Und sie hat zum Medienforum NRW in Köln Gary Carter eingeladen, den Chief Operating Officer von FremantleMedia in London. Und den sollte man einmal erlebt haben.

Redaktions-Alltag: Wege aus der Frust-Falle

Es ist ein kleines Kunststück, als Journalist nicht zynisch zu werden. Oder zu ermüden aufgrund immer wiederkehrender Themen. Viele Kollegen, die seit etlichen Jahren im Geschäft sind, haben damit so ihre Schwierigkeiten. Mit ganz einfachen Tricks können die Chefs ihren Mitarbeitern dabei helfen, kreativ zu bleiben.

Gratis? Gerne! Die Piraten und das Urheberrecht

Das Urheberrecht muss geändert und an die neuen Bedingungen des digitalen Zeitalters angepasst werden. Da besteht zwischen den Beteiligten inzwischen weitgehend Einigkeit. Doch wie das genau passieren soll, darüber gingen auf der Jahrestagung des Netzwerks Recherche am Wochenende in Hamburg die Ansichten ziemlich auseinander. Dafür sorgte auch der Urheberrechtsexperte der Piratenpartei.

Nach Piels Wiederwahl: Was der WDR jetzt braucht

Die WDR-Intendantin Monika Piel hatte in den vergangenen Wochen wahrlich keine gute Presse: der Gottschalk-Misserfolg im ERSTEN, das Reform-Debakel bei der Hörfunkwelle WDR3. Dass die Senderchefin ihr Amt jetzt bis zum Jahr 2019 behalten darf und bei der Wiederwahl im Rundfunkrat ohne Gegenkandidat blieb, hat manche Beobachter überrascht. Das zeugt nicht von überaus profunder Kenntnis des Sendergeschäfts. Die Journalistin Piel hat nun Gelegenheit, ihre Kritiker zu überraschen. Was der WDR jetzt braucht?

Talkshow-Rückblick: Sarrazin im Euro-Wahn

Eine Woche mit Thilo Sarrazin. Am Donnerstag stern, am Sonntag die ARD, am Montag Focus und die Frankfurter Allgemeine Zeitung, am Dienstag BILD und eine Buchvorstellung im Luxushotel Adlon. Bei Günther Jauch im Ersten stritt der Populär-Autor und Ex-Bundesbankvorstand mit Ex-Finanzminister Steinbrück. Argumente, warum Europa am Euro zugrunde geht oder weshalb man sein Buch lesen sollte, lieferte er nicht.

Diagnose Burn-out: Wie Resilienz-Training hilft

Ausgebrannt, erschöpft, arbeitsunfähig:
Burn-out ist inzwischen ein alltägliches Phänomen in Unternehmen. Auch in vielen Redaktionen suchen Verantwortliche nach Lösungen, Burn-out zu verhindern.

Der Begriff Resilienz ist dabei von entscheidender Bedeutung. Resilienz kann helfen, dass Kreative in grauem Umfeld den Blick für die Farbe nicht verlieren.

Verbotene Liebe - Ein Magazin über Fernsehen

Das kommt ziemlich selten vor: Zeitungsjournalisten gehen liebevoll mit dem Medium Fernsehen um. Dem Magazin der Süddeutschen Zeitung ist dies in dieser Woche gelungen. Verbotene Liebe ist der Titel des wundervollen Heftes, das unbedingt seine Leser finden sollte. Nicht nur, weil sich Amelie Fried, Sandra Maischberger, Günther Jauch  und Giovanni di Lorenzo zu einem Gipfeltreffen der Macher von "Live aus dem Alabama" wiedertreffen.

Auch nicht nur, weil Künstler und Intellektuelle über ihre TV-Gewohnheiten sprechen und sich zum Beispiel der Literaturkritiker Fritz J. Raddatz ("Ich schaue am liebsten Tierfilme") standesgemäß empören kann: "Über den Rest bis ich ehrlich gesagt schaurig empört. Das Programm ist zu einer Schunkelveranstaltung verkommen: Quizshows, Volksmusik, Talkrunden ohne Ende - alles grauenvoll."

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