GUTEN TAG!

Willkommen bei LANGER + LEUTE! Hier finden Sie Informationen über mich und meine Arbeit. Und über unser Netzwerk von Journalisten, Producern, Beratern und Freunden.
Viel Spass beim Lesen. Marko Langer 

Krieg der Medien

Siebzehn Euro achtundneunzig im Monat. Das ist der Rundfunkbeitrag, den wir für ARD, ZDF und Deutschlandradio zahlen. Vielleicht demnächst auch für einen neuen Jugend-TV-Kanal, der gegen RTL und ProSieben in Stellung gebracht werden soll.

Siebzehn Euro achtundneunzig pro Haushalt. Ist das zu viel? Während viele Print-Redaktionen ums Überleben kämpfen?

Wer Maybrit Illner künftig fehlt

Vergangene Woche ging er in Rente. Wolfgang Klein, 66, Redaktionsleiter von „Maybrit Illner“. Er ist ein großer Journalist. Mit seiner leichten Art, komplizierte Dinge einfach zu machen, war er schon als ARD-Korrespondent in Brüssel außerordentlich. Klein wusste, wie das geht mit dem Talk.

Krokodilstränen - Zum Ende der "FTD"

Über das Ende der Financial Times Deutschland ist ziemlich viel Blabla geschrieben worden. Das Blatt war keineswegs so innovativ und frisch, wie seine Macher am Ende vorgaben. Wer hat es eigentlich gelesen, wenn es nicht gerade kostenlos am Flughafen lag? Ein namhafter Leitartikler, der es mit der SZ oder der FAZ hätte aufnehmen können, ist aus der Redaktion nicht hervorgegangen.

Dass die Kollegen in Hamburg nun ihre Arbeitsplätze verlieren, ist bitter, keine Frage. Allerdings geht es Journalisten da nicht anders als - zum Beispiel - den Bergleuten in Bochum oder den Monteuren eines überflüssigen Opelwerks. Der Journalismus geht darüber nicht vor die Hunde. Wir müssen aber unsere Hausaufgaben machen. Sieben Thesen dazu:

Kritik, die sich zu wichtig nimmt

Verrisse und Schmähkritiken der jüngsten Zeit: Markus Lanz bekam es auf's Maul. Stefan Raab als Politik-Talker – ein Dünnbrettbohrer. Thomas Gottschalk kann es schon lange niemandem mehr recht machen.

Fernsehstars in der Kritik: Seltsam, dass so viele über sie schreiben. Wo ihre Leistungen doch so unsäglich sind, wie es heißt. Da stimmt doch etwas nicht.

Unser BLOG macht eine Pause!

Falls Sie uns vermissen: Wir machen eine Pause mit diesem BLOG. Im November sind wir wieder für Sie da.

Bettina Wulff - Ein Gerücht unter Freunden

Lange waberten die wilden Gerüchte nur durchs Internet oder wurden hinter der Hand in Hannover und Berlin verbreitet. Doch seit die Süddeutsche Zeitung am Samstag groß über den juristischen Abwehrkampf von Bettina Wulff gegen Verleumdungen berichtete, die ehemalige First Lady habe früher im Rotlichtmilieu gearbeitet, ist nun das Feuer freigegeben. Unter dem Deckmantel, sich nur mit der Weitergabe der haltlosen Unterstellungen in Politikerkreisen und Talkshows zu beschäftigen, verbreiten zahlreiche Medien nun genüßlich ihrerseits die Rotlicht-Saga.

Frauen in den Medien: Werden Sie zur Marke!

Unzählige Modelle zu weiblichen Karrierestrategien, genderspezifischen Verhaltensweisen im Beruf und femininen Ressourcen sind schon beschrieben worden. Experten erklären uns in Ratgebern zur Selbstoptimierung, wie wir ticken sollten, um unseren Anteil am Sahnekuchen zu ergattern. Und 'als Frau' erfolgreich zu sein - was immer das heißen mag.

Einerseits könnten uns die seit Jahrhunderten erfahrenen Einschränkungen, Kränkungen, (selbst)gestellte Fallen und Widerstände mutlos machen - andererseits nutzen wir noch viel zu selten die machtvollen Optionen und kreativen Ideen für authentischen Erfolg und eine freie, selbstbewusste Karriere. Die einfache Formel lautet: Werden Sie zu Ihrer eigenen Marke, zur sichtbaren Personal Brand.

Olympia-TV: Live ist nicht mehr live

„Happy and glorious“: London 2012, die Olympischen Sommerspiele sind vorbei. ARD und ZDF haben von den Übertragungen in hohem Maße profitiert. Ohne die Rekord-Einschaltquoten bei den Wettbewerben – wie schon bei der Fußball-Europameisterschaft zuvor – würden die öffentlich-rechtlichen TV-Sender 2012 in der Gunst jüngerer Zuschauer noch weiter zurückfallen. Die Bilder, die sie aus London zeigten, haben Gold verdient. Danke dafür! Bei den Kommentatoren und Moderatoren sollten bis Rio einige an ihrer Olympia-Norm arbeiten.

Freie und ihr Sommerfeeling

„Sie haben Post.“ Von wegen. Keine Mail im Kasten, die Telefone stehen still, der Lüfter des Computers ächzt. Papiere stapeln sich auf dem Schreibtisch und wollen sortiert werden. Das könnte doch etwas sein! Njet. Kein Thema. Noch nicht einmal unsere Talk-Show-Größen sind im TV zu finden. Sind wirklich alle im Urlaub? Vielleicht sogar die Zuschauer. Dann können wir das Fernsehen doch abschalten. Testbild. Und nun?

Journalismus als Sahnehäubchen?

„Nichts mehr ist fest, alles im Fluss“ schreibt Gabriele Fischer im Editorial der neuen Ausgabe von brand eins. Wieder einmal – so viel Lobhudelei muss jetzt einmal sein – ein feines Heft, diesmal über das Thema Digitale Wirtschaft. Der Urheberrechtsstreit und die Frage, wie wir Journalisten in den modernen Zeiten überleben werden, bewegt die gesamte Branche. „Wenn Journalismus bleibt, wie er ist, bleibt er nicht“, bemerkte Miriam Meckel jüngst. Mögen Printpäpste auch das Überleben der guten (wenn schon nicht der alten) Zeitung beschwören - wo stehen die Dinosaurier der Print-Branche tatsächlich?

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