GUTEN TAG!

Willkommen bei LANGER + LEUTE! Hier finden Sie Informationen über mich und meine Arbeit. Und über unser Netzwerk von Journalisten, Producern, Beratern und Freunden.
Viel Spass beim Lesen. Marko Langer 

"DER SPIEGEL" fehlt

Darf man das als Journalist zugeben? Ich habe seit Monaten keinen „SPIEGEL“ mehr gekauft. Manchmal nehme ich das in einer Redaktion ausliegende Heft in die Hand, blättere es durch, auf der Suche nach lesenswerten Geschichten, die es früher Woche für Woche gab. Nun ja. Wird jetzt, nachdem die Redaktion ihren Chefredakteur vom Hof gejagt hat und der Geschäftsführer demnächst auch geht, alles besser?

Herr Müller, Herr Süper, Herr Schlote und wir

Vor zwei Jahren habe ich so etwas wie eine Liebeserklärung an unser Viertel geschrieben, für das lesenswerte Blog von Isabel Bogdan. Das Stück hat eine neue Aktualität gewonnen - "Breaking news" sozusagen - weil jener Herr Schlote jetzt immer vor dem Bistro in unserem Haus sitzt. Oder in dem Bistro, weil es nun ein wenig frisch wird davor. Also hier nochmal alles über Herrn Müller, Herrn Süper, Herrn Schlote und uns. Also fast alles.  

"Mit der Kamera erschliesse ich mir die Wahrheit"

Unter "Woistderfuchs" zeigte sie ihre ersten Bilder, und für diese Seiten hier hat sie schon immer die schönsten Fotos gemacht: Sarah Ehrlenbruch fotografiert, studiert und ist neu in unserem Netzwerk. Die "Köpfe" freuen sich über den Nachwuchs. 

Investitativ - irre gefragt

Erst neulich wieder so ein Gespräch über Journalismus: Der Geschäftsführer will das Profil schärfen, die Redaktion soll mehr investigative Geschichten heranschaffen. Erinnert sich noch jemand an Carl Bernstein (im Bild links) und Bob Woodward, die einst für die Washington Post schrieben? 

Unsicheres Terrain: Kreativität

Da sind wir wieder. LANGER+LEUTE waren eine Weile offline. Aber wir haben die Zeit genutzt. Herausgekommen ist unter anderem eine neue TV-Show, die ich im Auftrag von FIRST Entertainment als Executive Producer verantwortet habe.

Markenpflege im Nachrichten-Journalismus

Wenn mit Wolfgang Büchner, dem bisherigen Chefredakteur der Deutschen-Presse-Agentur, ein Nachrichtenmann das Kommando beim SPIEGEL übernimmt, dann zeigt das vor allem den hohen Wert, den "competing news brands" inzwischen besitzen. Die dpa hat Büchner gründlich von der Muffigkeit früherer Jahre befreit. Markenpflege im Nachrichtenbereich funktioniert, wenn Nachrichtengrundsätze nicht vergessen werden. Zum Beispiel diese hier:

Ins Nest gelegt - Coaching vor TV-Kameras

Immer mehr Coaching im Fernsehen: Wir sehen auf allen Kanälen Menschen, die sich verändern wollen. Und das in aller Öffentlichkeit. Jüngstes Beispiel bei RTL: DIE ZUSCHAUER wechseln die Perspektive und gehen ebenfalls vor die Kamera. Nach den Profis für menschliche Anliegen wie Sabine Asgodom oder Katia Saalfrank ist es nun eine Gruppe von 50 Zuschauern, die den Ratsuchenden auf dem Lösungsweg begleitet. Kann das gut gehen? 

Zuviel Klüngel im WDR

"Ich bin ein Kind der von den öffentlich-rechtlichen Sendern dominierten Fernsehkultur. Lange habe ich an deren Philosophie einer über Gremien organisierten und durch Gebühren finanzierten "Neutralität" geglaubt", schreibt Hildegard Stausberg, die Vorsitzende des Kölner Presseclubs und Autorin der Tageszeitung "Die Welt". Ihre Kritik am Klüngel im WDR dokumentieren wir hier ebenso wie die Entgegnung der Pressestelle des Senders. 

Schlag die Merkel!

Der Bundestags-Wahlkampf, noch gar nicht richtig begonnen, sinkt bereits auf Trash-Niveau: Der TV-Entertainer Stefan Raab soll allen Ernstes die Kanzlerkandidaten-Duelle moderieren. Tiefer geht’s nimmer, denkt man da – aber wer weiß…

Zeitungssterben: Nur eine Technikfolge?

Manchmal verstecken sich hinter spröden Begriffen sehr spannende Dinge. Das Wort „Technikfolgenabschätzung“ zum Beispiel. Im Bundestag gibt es dazu den Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Der diskutiert gerade die „gesetzlichen Regelungen für den Zugang zur Informationsgesellschaft“. Und dabei – nebenbei – die Handlungsfelder für die Medienpolitik und die Zukunft des Journalismus.

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